Bezirksorganisation Mödling

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Hiroshima und Nagasaki mahnen!

Hiroshima und Nagasaki mahnen!

Am 6. und 9. August jähren sich die Atombomben-Abwürfe auf Hiroshima und Nagasaki zum 75. Mal.  An diesen Tagen im August 1945 wurden die ersten beiden Atombomben gegen Menschen eingesetzt. Zwei Städte wurden fast vollständig zerstört und die umliegenden Gebiete radioaktiv verseucht, 300.000 Menschen starben unmittelbar und ebenso viele an den Spätfolgen. Seit Jahrzehnten leiden die Überlebenden an ihren Verletzungen, an Folgekrankheiten und seelischen Nöten.

Grußbotschaft an die Wiener Hiroshima-Kundgebung 2020

Weninger: Für weltweiten Verzicht auf Atomwaffen

"Ich danke allen friedensbewegten Menschen in Österreich, in Europa und auf der ganzen Welt, stets an die atomaren Bombenangriffe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki im August 1945 zu erinnern und vor den unermesslichen Gefahren durch Atomwaffen in der Gegenwart und in Zukunft zu warnen", so Abgeordneter zum NÖ-Landtag Hannes Weninger in seiner Grußbotschaft an die Hiroshima-Kundgebung am Wiener Stephansplatz.

"Es gibt keine Alternative zum völligen Verzicht auf Atomwaffen. Darum kann nur eine generelle Ächtung der Nuklearbewaffnung die Menschheit von dieser Bedrohung befreien", fordert Weninger einen weltweiten Verzicht auf Massenvernichtungswaffen.

Dialog und Solidarität satt Hass und Angstmache  

"Freiheit, Demokratie und soziale Sicherheit können nur in einer friedlichen Welt gedeihen. Angesichts des latenten Nationalismus und Chauvinismus in der Welt ist der verstärkte Dialog zwischen Nord und Süd, zwischen Religionen und Kulturen und auch zwischen den Generationen Auftrag und Verpflichtung für die Politik genauso wie für die engagierte Zivilgesellschaft.

Nicht Angst machen vor dem Unbekannten und dem Fremden, sondern Offenheit, Menschlichkeit und Solidarität sollten unser Denken und Handeln auf den Weg zu einer friedlichen und gerechten Welt leiten", so Weninger anschließend.

UNO-Generalsekretär Antonio Guterres

warnt in einer Videobotschaft vor einem neuen atomaren Wettrüsten. „Spaltung, Misstrauen und mangelnder Dialog drohen die Welt zu einem ungezügelten strategischen Nuklearwettbewerb zurückzubringen“, sagte Guterres. Er wollte selbst an der Gedenkzeremonie in Hiroshima teilnehmen, musste aber wegen der Pandemie absagen. Das Netz aus Rüstungskontrolle, Transparenz und vertrauensbildenden Instrumenten, das während und in der Folge des Kalten Krieges geschaffen worden sei, „franst aus“.

„Staaten, die Atomwaffen besitzen, modernisieren ihre Arsenale und entwickeln neue und gefährliche Waffen und Trägersysteme“, sagte er. „Der einzige Weg, um das nukleare Risiko vollständig zu beseitigen, besteht darin, Atomwaffen vollständig zu eliminieren.“

 

Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki

75 Jahre Hiroshima: Als die Sonne vom Himmel fiel

  • Hannes Weninger Angelobung NÖ Landtag